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Lesen macht doof!
Aug 21

Akte X 2.0

Der Spätsommer bringt Kirschen und Pilotfilme.

Hipster #1 der aktuellen Unterhaltungsbranche J.J. Abrams (Lost, Alias, Mission Impossible 3, der nächste Star Trek Film, Felicity …) bringt uns Fringe.

Zur Handlung:

An Board des Fluges Hamburg/Boston verwandeln sich Boardpersonal und Passagiere in Gelatine… Diesen, doch recht ungewöhnlichen, Vorfall zu untersuchen schickt das FBI zwei Agenten Olivia Dunham (Anna Torv) und John Scott (Mark Valley), von denen letzterer dummerweise mit dem Menschen-Liquidations-Phänomen infiziert wird. Seine Partnerin (in jeder Beziehung) setzt sich daraufhin in den Kopf ihn zu retten, dazu benötigt sie die Hilfe eines “exzentrischen” Wissenschaftlers (John Noble -yay!) und dessen Sohn (Joshua Jackson - der Typ aus Dawson’s Creek, dessen Film-Karriere von allen am schnellsten gestorben ist… und der nicht Tom Cruise geheiratet hat).Fringe

Nun soll es im Verlauf der Serie darum gehen allerlei mysteriöse Fälle aufzuklären wie dereinst Mulder und Scully. - Da anscheinend nur 10 Menschen auf der Welt den letzten Akte X Film gesehen haben macht man sich wohl auch keine größeren Sorgen, dass einem von breiter Masse vorgeworfen wird, sich bei der X-Files Prämisse bedient zu haben.- Die Charaktere sollen auf einzelne Folgen beschränkte, paranormale Abenteuer in Angriff nehmen, wie von Abrams Projekten aber gewohnt gibt es auch hier einen größeren alles durchziehenden (und natürlich reichlich mysteriösen) Handlungsstrang. In diesem Fall in Form von Massive Dynamic, einem mächtiger Techonolgiekonzern mit Verbindungen zur früheren Forschungsarbeit von John Noble Charakter Dr. Walter Bishop…

Fazit:

Stylish, spannend und nicht sonderlich subtil. Zu hoffen bleibt, dass die Autoren den Ball im Auge behalten und die Mythologie der Serie nicht zu einem Nudelsalat mit Supersoldaten-Babies verkommt, wie es einst bei den X-Akten der Fall war. Was bei dem Resümee der Produzenten aber eigentlich nicht allzu wahrscheinlich erscheint.


Author: Malte
Aug 01
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Psyched out

Psych Im Moment scheinen irgendwie alle im Stresss oder in Urlaub zu sein…
Den deutschen Sendern ist das scheinbar ziemlich egal und sie hauen im Moment schon einige neue Serien oder neue Folgen raus.
Bei den Amerikanern konnte ich persönlich noch nicht viele Highlights bis jetzt entdecken, aber vielleicht habe ich da ja was übersehen.

Das einzige, was mir an neuen Staffeln wie jedes Jahr gut gefällt ist Psych. Nach nun 2 Folgen in der nun bereits 3. Staffel muss ich sagen, dass es sich so anfühlt als ob sie nie weg gewesen wäre. Ich glaube es gibt kaum eine Serie, die so konstant ist und in der zwischen den Jahren sich so wenig ändert. OK, es ist der Charakter der Mutter eingeführt worden, aber das fällt praktisch nicht auf.

Trotzdem ist die Serie meiner Meinung nach ein netter Zeitvertreib. Ich finde sie sehr passend, wenn man einfach nach einem langen Arbeitstag sich etwas berieseln lassen will. Das wird zwar nicht zu einer Kult-Serie reichen, aber für mich im Moment genau das Richtige…


Author: Andreas
Jun 17
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Did you ever read comic books?

Gestern startete auf ABC Family die neue Sci-Fi/Action/Comedy-Serie The Middleman von Produzent und Autor Javier Grillo-Marxuach, der die gleichnamige Comic-Vorlage schrieb und sich auch mal als Autor für Lost verdingt hat.The Middleman
Es geht um Wendy (Natalie Morales), hauptberuflich, hipper Geek und junge Künstlerin, die während eines Praktikums in einem Gen-Labor im Kampf gegen ein, aus Körperteilen bestehenden Tentakel-Monsters einen kühlen Kopf beweist und daraufhin von einem fremden Anzugträger rekrutiert wird, welcher mit einer, der Haupcharakterin Konkurrenz machenden, schnellen Zunge, einem Arsenal futuristischer Waffen und einer Androiden-Sekretärin aufwarten kann. Natürlich gilt es in dem Job gegen allerei bizarre Bösewichte zu kämpfen, die zumeist versuchen die Welt an sich zu reißen und vor denen die ahnungslose Öffentlichkeit geschützt werden will.
Kommt das irgendwie bekannt vor?
Ja, es klingt etwas wie eine skurile Kreuzung aus Buffy , Men in Black und (dem noch relativ jungen) Chuck . Tasächlich hat The Middleman atmosphärisch insbesondere mit Letzterem einiges gemeinsam, ist dabei aber sehr viel weniger an irgendeiner Realitätsnähe interessiert als all diese Beispiele zusammen. Die Serie spielt in einer bunten Comicwelt in der Charaktere während der Auseinandersetzungen mit den abstrusesten Gegnern ununterbrochen selbstironische Pop-Kultur-Anspielungen runterrasseln und versuchen sich in ihren Maschinengewehr-Dialogen gegenseitig zu übertreffen. (Seit den Gilmore Girls hab ich niemanden mehr so schnell sprechen gehöhrt.) Man erwartet fast, dass während eines Kampfes Einblendungen alà “Bam!” und “Pow!” erscheinen. (…nicht auszuschließen, dass das noch kommt…)
Fazit nach bisher einer Folge: Wer freude an leichter B-Movie Unterhaltung hat dürfte hier richtig sein.
Allerdings muss die Serie aufpassen im selbstironischen Ton alleine nicht eine automatische Lachgarantie zu sehen und nicht in zu alberne Gefilde abzudriften.
Aber einen Blick ist The Middleman auf jeden Fall wert, wie’s weiter geht, abwarten…


Author: Malte
Mai 23
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In a sea of pointless pussy…

Mitte Mai startet auch in Deutschland der Überraschungserfolg Californication auf dem Pay-TV-Sender AXN.CalifornicationDie Serie dreht sich um Hank Moody (David Duchovny, weltberühmt durch die Red Shoe Diaries) einen verbitterten, zynischen Schriftsteller, der unter Sexsucht, Alkoholproblemen und der Trennung zur Mutter seiner 13 jährigen Tochter leidet.
Da die Serie auf Showtime läuft gehören einige Provokationen standardmäßig zum Programm:
Mindestens ein Paar nackte Brüste pro Folge, check. Drogenkonsum, check. Profanität und Hiebe gegen die Kirche, ebenfalls, check.
Soweit so gut, die Zutaten scheinen zu stimmen außerdem gibts noch eine Besetzung mit rundum großartigen Schauspielern, clevere Dialogen und einen hippen Soundtrack, dennoch wird man das Gefühl nicht los alles schonmal gesehen zu haben. Der selbstzerstörerische, sarkastische Antiheld mit persönlichen Problemen, die Satire auf die moderne Gesellschaft, “das Zeitalter des Blogs” in dem die Menschen alles tun nur um wieder etwas “Wirkliches” zu fühlen…
Trotz der vielen guten Zutaten und einiger zündender Gags es will nicht so recht schmecken, es kommt einem zu bekannt vor und irgendetwas scheint zu fehlen, was die Serie von ähnlicher abheben könnte, wär ich nicht so ein Zyniker wie unser Hank Moody würde ich sagen, das Herz.


Author: Malte
Mai 21
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Es wird blutig…

Heute wollen wir uns einmal der Serie Dexter widmen, die auf den Romanen von Jeff Lindsay basiert. Der Zuschauer lernt Dexter Morgan (Michael C. Hall, bekannt aus Six Feet Under ) kennen, der bei der Polizei von Miami dafür zuständig ist, anhand von Blutspritzern oder –rückständen den Tathergang von Kriminalfällen zu rekonstruieren. In Staffel 1 muss sich die Polizei mit den Morden des „Ice Truck Killers“ beschäftigen, der seinen Opfer das Blut ablässt, sie danach feinsäuberlich zerstückelt und die Körperteile in Miami verteilt. Bisher klingt das nach einer Serie in Stil von CSI , doch besteht ein entscheidender Unterschied: Dexter ist fasziniert von der Präzesion der Ice Truck Morde. Denn nach Dienstschluss fesselt er selbst Personen mit Hilfe von Klebeband und Folie an Tische, um diese anschließend mit Kettensäge oder Skalpell zu bearbeiten. Von jedem seiner Opfer archiviert er einen Blutstropfen – seine Trophäe. Der Grund für Dexters Affinität zu morden  ist, dass er nur die tötet, die selbst eine dunkle Vergangenheit haben.

Auf den ersten Blick mag Dexter gefühlskalt und abgedroschen wirken, ein Massenmörder  der bemüht ist sein Doppelleben aufrecht zu erhalten. Jedoch ändert sich dieses Bild, wenn man im weiteren Verlauf der Serie näheres über Dexters Vergangenheit erfährt: Der frühe Tod seiner Mutter, die Rolle seines Adoptivvaters im Bezug auf seine Mordgedanken, der Moment indem er zum ersten Mal Emotionen empfindet.

In den USA wurden bereits zwei Staffeln dieser außergewöhnlichen Serie ausgestrahlt, die auf positive Rückmeldungen gestoßen sind. Die Handlung der Serie mag zuerst etwas makaber erscheinen, allerdings gelingt es Dexter den Zuschauer schnell in seinen Bann zu ziehen.

Fazit: Eine sehenswerte, spannende und innovative Serie! Ich freue mich sehr auf die dritte Staffel, die bereits im Herbst anlaufen soll. 


Author: Chris