Der Spätsommer bringt Kirschen und Pilotfilme.
Hipster #1 der aktuellen Unterhaltungsbranche J.J. Abrams (Lost, Alias, Mission Impossible 3, der nächste Star Trek Film, Felicity …) bringt uns Fringe.
Zur Handlung:
An Board des Fluges Hamburg/Boston verwandeln sich Boardpersonal und Passagiere in Gelatine… Diesen, doch recht ungewöhnlichen, Vorfall zu untersuchen schickt das FBI zwei Agenten Olivia Dunham (Anna Torv) und John Scott (Mark Valley), von denen letzterer dummerweise mit dem Menschen-Liquidations-Phänomen infiziert wird. Seine Partnerin (in jeder Beziehung) setzt sich daraufhin in den Kopf ihn zu retten, dazu benötigt sie die Hilfe eines “exzentrischen” Wissenschaftlers (John Noble -yay!) und dessen Sohn (Joshua Jackson - der Typ aus Dawson’s Creek, dessen Film-Karriere von allen am schnellsten gestorben ist… und der nicht Tom Cruise geheiratet hat).
Nun soll es im Verlauf der Serie darum gehen allerlei mysteriöse Fälle aufzuklären wie dereinst Mulder und Scully. - Da anscheinend nur 10 Menschen auf der Welt den letzten Akte X Film gesehen haben macht man sich wohl auch keine größeren Sorgen, dass einem von breiter Masse vorgeworfen wird, sich bei der X-Files Prämisse bedient zu haben.- Die Charaktere sollen auf einzelne Folgen beschränkte, paranormale Abenteuer in Angriff nehmen, wie von Abrams Projekten aber gewohnt gibt es auch hier einen größeren alles durchziehenden (und natürlich reichlich mysteriösen) Handlungsstrang. In diesem Fall in Form von Massive Dynamic, einem mächtiger Techonolgiekonzern mit Verbindungen zur früheren Forschungsarbeit von John Noble Charakter Dr. Walter Bishop…
Fazit:
Stylish, spannend und nicht sonderlich subtil. Zu hoffen bleibt, dass die Autoren den Ball im Auge behalten und die Mythologie der Serie nicht zu einem Nudelsalat mit Supersoldaten-Babies verkommt, wie es einst bei den X-Akten der Fall war. Was bei dem Resümee der Produzenten aber eigentlich nicht allzu wahrscheinlich erscheint.
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