Immer wenn die Autoren sich trauen von der Formel einer regulären House Folge abzurücken kommt dabei nicht selten etwas ziemlich großartiges raus, ein Beispiel etwa die Episode Three Legs aus der ersten Staffel und nun wieder geschehen mit der vorletzten Folge der aktuellen Staffel: House’s Head.
Der Doc wacht in einer Stripbar auf mit einer Platzwunde am Kopf und ein mehreren Stunden fehlender Erinnerungen. Im laufe der Folge versucht House mit verschiedensten Mitteln sein Gedächtnis zurückzuerlangen, da er überzeugt ist ein Symptom entdeckt zu haben, das unbehandelt das Todesurteil für Jemanden darstellt, problematischerweise kann er sich nur grade nicht erinnern wer dieser Jemand ist.
Visuelle Schmankerl werden auch geboten:
Eine psychedelisch-minimalistische Darstellung von Houses Erinnerungen, eine beeindruckende Sequenz in einem gerade verunglückenden Linienbus, und eine strippende Dr. Cuddy… ja
Erstaunlicherweise hat mir zum ersten mal auch der Charakter der Amber (bzw. cutthroat bitch) mehr gegeben als ein leicht genervtes Pochen im Hinterkopf.
In diesem Zusammenhang muss auch Robert Sean Leonard erwähnt werden, der aufgrund seiner subtilen Darstellung Wilsons sowieso fast schon der heimliche Held der Serie ist und in den letzten Minuten der Folge nochmal richtig zeigen darf was er kann.
Fazit: Tolle Stunde House (ok, 42 Minuten), hoffentlich kann da das Staffelfinale Wilson’s Heart heute mithalten.
Ach ja, hatte ich erwähnt, dass Cuddy strippt…











